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Kernölproduktion

Von der Kultivierung zum Öl


Die echten steirischen Kürbiskerne stammen von den schalenlosen Kernen des "Cucurbita pepo" ab, welche eine Sonderzüchtung desselbigen war. Seit Beginn des 20 Jhdt. entwickelte sich daraus der steirische Kübis.
Optimale Voraussetzungen zum Blühen und Gedeihen des steirischen Ölkürbisses, gibt es am besten in einem gemäßigten warmen Klima, wie im steirischem Hügelland vorhanden..
Saattermin ist zwischen Mitte April bis Anfang Mai. Das Unkraut wird 2 mal mit einem Hackgerät bekämpft und vernichtet. Wenn die Pflanzen noch klein sind, wird die Kürbiszeile mit der Handhacke vom Unkraut getrennt. Das sichert dem Kürbis ein gesundes erfolgreiches, Wachstum.

Kernölproduktion
Im September werden die Kürbisse geerntet. Früher wurden die Kürbisse in tagelanger Handarbeit ausgelesen, heute sind für diesen Zweck Erntemaschinen, die 'Kürbisdrescher' genannt werden, im Einsatz. Nach der Ernte werden die Kerne gewaschen und schonend getrocknet und in Säcken im Kühlraum bei 8-12 Grad gelagert. Im Kühlraum bleiben die Kürbiskerne immer frisch.
Nach Bedarf werden die Kerne zu frischem Öl gepreßt. Pro Liter werden 2,4 bis 2,7 kg Kerne benötigt. Die Kerne werden gemahlen, mit Wasser und Salz zu einem Brei geknetet. Diese Masse wird ca. eine Stunde schonend geröstet bis das Wasser verdampft, dann kommt die Masse in die Presse. Zwischen Stahlplatten eingeschichtet wird das Öl mit einem Druck von 300 bis 500 bar gewonnen. Durch die schonende Verarbeitung bekommt das Öl die typische Farbe, das unnachahmliche Aroma und den einzigartigen Geschmack.
Kernölproduktion